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Werkzeugkoffer für Anfänger – Das gehört in die Grundausstattung

Werkzeugkoffer
© Jürgen Fälchle / stock.adobe.com

Ein Werkzeugkoffer gehört in jeden Haushalt, denn so können kleine Reparaturen schnell selbst erledigt werden. Aber was gehört dort eigentlich alles hinein?

Die erste eigene Wohnung, der Umzug in das neue Haus – eines darf in keinem Haushalt fehlen und das ist der Werkzeugkoffer. Wer möchte schon ständig den Hausmeister rufen oder teure Firmen bezahlen? Das Geld können Sie sich sparen. Kleine Dinge können selbst repariert werden. Wichtig ist nur, dass Sie eine kleine Grundausstattung an Werkzeug zu Hause haben. So können Sie möglichst viele Arbeiten, die im Haus hin und wieder mal anfallen, ganz einfach selbst erledigen.

Doch wohin mit dem ganzen Werkzeug, wenn man keine eigene Heimwerker-Werkstatt besitzt? Ganz einfach: dann muss eben ein Werkzeugkoffer her. Dieser hat den Vorteil, dass Sie alles übersichtlich einsortieren können und so jederzeit das passende Werkzeug zur Hand haben. Was genau dort alles hinein gehört, möchten wir in diesem Beitrag einmal klären.

Ist ein Werkzeugkoffer notwendig?

Ein Werkzeugkoffer ist für jeden Haushalt ein absolutes Muss. Schließlich möchten Sie doch auch mal ein Bild aufhängen oder ein Regal zusammenbauen. Und was benötigen Sie dafür? Richtig, Werkzeug. Da Sie dieses sicherlich nicht im ganzen Haushalt verstreut unterbringen möchten, ist eben ein Werkzeugkoffer genau das Richtige. So haben Sie Ihr Werkzeug immer ordentlich beisammen und müssen nicht erst auf die Suche nach Zollstock, Hammer und Co. gehen, wenn Sie mal etwas bauen oder reparieren möchten.

Außerdem: wer innerhalb der Familie oder unter Freunden auch mal gerne bei den einen oder anderen handwerklichen Vorhaben mithilft, hat so jederzeit sein Werkzeug griffbereit. Quasi als eine Art Handtasche für den Mann – oder natürlich auch für die Frau.

Was sind die Vorteile eines Werkzeugkoffers mit Rollen?

Wer regelmäßig Werkzeug benutzt und davon auch nicht gerade wenig zuhause hat, dem empfehlen wir mehrere Werkzeugkoffer zu verwenden. Einfach aus dem Grund, weil Sie so je nach Einsatzgebiet das Werkzeug perfekt sortieren können. Beispielsweise etwa nach den Kategorien

  • Holzverarbeitung
  • Elektroarbeiten
  • Metallverarbeitung
  • Sanitärarbeiten
  • KFZ

So müssen Sie nicht erst lange nach dem passenden Werkzeug suchen und können direkt den richtigen Werkzeugkoffer auswählen.

Wenn Sie allerdings immer alles griffbereit haben, jedoch nicht mehrere Werkzeugkoffer schleppen möchten, dann wäre ein Werkzeugkoffer mit Rollen die perfekte Alternative. Derartige Modelle sind in der Regel mit einem ausziehbaren Griff versehen und lassen sich so schnell, einfach und vor allem rückenschonend von A nach B transportieren.

Was gehört zur Grundausstattung eines Werkzeugkoffers?

Werkzeugkoffer Grundausstattung
© ChiccoDodiFC / stock.adobe.com

Mit dem Auszug aus dem Elternhaus wird es meist höchste Zeit für den ersten eigenen Werkzeugkoffer. Denn schließlich müssen Sie ab diesem Zeitpunkt selbst Möbel zusammenbauen, Bilder aufhängen und eben kleine Reparaturen im Haushalt erledigen. Wenn Sie nicht vorher schon leidenschaftliche/r Handwerker/in waren, dann benötigen Sie eigentlich nur eine gute Mischung aus den unterschiedlichsten Tools, um das Nötigste selbst bauen bzw. reparieren zu können. Wer den Koffer direkt zu voll packt, der verliert die Übersicht und damit auch die Lust daran etwas zu reparieren. Zur Grundausstattung gehören:

Sie können einen Werkzeugkoffer selbst bestücken mit den Materialien, die Sie möchten, oder aber auch schon fertige Exemplare kaufen.

Ich bin ja schon länger ein großer Fan von Engelbert Strauss. Und zwar nicht nur wenn es um Arbeitskleidung geht. Werkzeugkoffer von Engelbert Strauss sind beispielsweise schon mit den wichtigsten Tools bestückt und zudem auch noch nach Einsatzgebieten erhältlich.

Engelbert Strauss stattet schließlich Kunden aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung sowie auch alle Heimwerker aus und weiß daher genau was in die jeweiligen Werkzeugkoffer hinein gehört. Wenn Sie allerdings bereits ein Werkzeug-Sortiment besitzen, dann können Sie sich alternativ dazu natürlich auch für einen unbestückten Werkzeugkoffer entscheiden – und diesen obendrein sogar noch mit zusätzlichen Koffereinsätzen und Boxen ergänzen.

Unser Tipp:
Legen Sie in den Werkzeugkoffer zusätzlich noch ein Stück Kreide oder ein Silikatkissen. Diese nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf und verhindern so, dass das Werkzeug rostet. Kleine Silikatkissen liegen oftmals in Verpackungen von elektronischen Geräten bei, aber auch in neuen Kleidungsstücken. Diese eignen sich ebenfalls für den Einsatz im Werkzeugkoffer.

Wie sieht es mit Elektro-Werkzeug aus?

Viele handwerkliche Arbeiten lassen sich einfacher bzw. überhaupt erst mit elektrischen Werkzeugen verrichten. Wer zum Beispiel einfacher und vor allem auch schneller Schraubarbeiten verrichten möchte, ist zum Beispiel noch mit einem Akku-Schrauber bestens beraten.

Was andere elektrische Geräte wie beispielsweise Bohrmaschine, Stichsäge, Schleifgerät usw. angeht, so müssen Sie sich diese nicht extra zulegen. Wenn Sie diese Geräte eh nur sehr selten mal benötigen, dann können Sie sich diese auch einfach ausborgen. So müssen Sie nicht viel Geld ausgeben für Geräte, die sowieso nur sehr selten zum Einsatz kommen. Wer sie dennoch gerne zuhause haben möchte: es gibt ja auch noch Geburtstage und Weihnachten. Dann lassen Sie sich die elektrischen Geräte doch einfach schenken.

Sicherheit und Arbeitsschutz sind das A und O

Sicherheitsausrüstung eines Handwerkers
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Elektrische Geräte sind kein absolutes Muss. Was Sie aber überhaupt nicht außer Acht lassen sollten, ist das Thema Sicherheit und Arbeitsschutz. Je nachdem, welche Arbeiten Sie verrichten, sollten Sie:

  • Arbeitshandschuhe
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz

tragen. Sie glauben gar nicht wie schnell es mal laut werden kann oder kleine Partikel ins Auge fliegen. Wenn Sie zudem gerne mit Lacken und Farben arbeiten oder viel schleifen möchten, dann darf natürlich die Atemschutzmaske auch nicht fehlen.

Gleiches gilt für Arbeitsschuhe. Sie sind nicht nur beim Hantieren von schweren Gegenständen und Schnitt- bzw. Sägearbeiten sinnvoll, sondern bei jeder Heimwerker-Tätigkeit. Denn Arbeitsschuhe besitzen nicht nur eine integrierte Stahlkappe, sie sind zudem rutschfest, antistatisch sowie durchtrittsicher. So können Sie von vornherein Unfälle beim Heimwerken vermeiden. Denn laut der Hannoverschen Lebensversicherung AG liegt die Zahl bei 250.000 Heimwerkerunfällen im Jahr.

Wichtig:
Alle, die gerade erst mit dem Heim- bzw. Handwerken beginnen, sollten sich vorab am besten immer mit sämtlichen Werkzeugen etwas genauer auseinandersetzen, um so Verletzungen zu vermeiden. Hier ist zum Beispiel die Broschüre “Unfallfrei heimwerken – Sicher basteln” der Aktion DAS SICHERE HAUS e.V. absolut empfehlenswert.