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Lochsäge

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Lochsäge
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Wenn man es genau nimmt, ist die Lochsäge keine eigenständige Säge, sondern nur ein Zusatzteil, mit dem man größere Löcher in Platten sägen kann. Als Basis benötigt man eine Bohrmaschine, auf die der Aufsatz dann montiert wird. Der Aufnahmeschaft wird im Bohrfutter der elektrischen Bohrmaschine fixiert. Zur Zentrierung wird dann ein Bohrer in der Mitte des Aufnahmeschaftes befestigt, bevor dann ein Sägeblatt eingespannt wird. Um ein Loch auszufräsen muss das Sägeblatt natürlich rund sein. Diese runden Sägeblätter gibt es mit unterschiedlichen Durchmessern, so dass man ein Loch in der gewünschten Größe ausfräsen kann.

Was kann man mit einer Lochsäge bearbeiten?

Bearbeiten kann man mit einer einfachen Lochsäge in erster Linie Holz, Gipskartonplatten und Dämmstoffe. Es gibt jedoch auch spezielle Modelle für die Bearbeitung von Metall, Kunststoff, Laminat, Arbeitsplatten, Keramik, Beton, Stein, Glas oder Fliesen. Im Baugewerbe wird die Lochsäge häufig eingesetzt, um Bohrungen für Rohrdurchführungen oder Steckdosen vorzunehmen. Heimwerker können damit Löcher in eine Holzplatte bohren.

Die Sägeblätter sind fest im Aufnahmeschaft fixiert, so dass sie sich während des Bohrvorganges nicht lösen können. Es gibt sie auch in unterschiedlichen Höhen, so dass man selbst entscheiden kann, wie tief das Loch werden soll, denn nicht immer ist ein kompletter Durchbruch, sondern nur eine Vertiefung, erwünscht.

Bei der Anwendung muss man beachten, dass die Lochsäge nur in einer Drehrichtung schneidet. Mit der Lochsäge kann man auch exakt runde Holzscheiben oder Holzräder ausschneiden. Einfachere Lochsägen sind nicht teuer und bereits für weniger als 10 Euro erhältlich, spezielle Aufsätze können jedoch auch bis zu 100 Euro kosten.

Eine besonders praktische und gute Lochsäge ist z.B. die Famag Multi Purpose-Lochsäge:


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