Der Japanspachtel wird häufig als Flächenspachtel bezeichnet und dient in erster Linie dem Auftragen von Spachtelmasse.

Namensgebung

Bei dem Namen Japanspachtel denkt man doch sofort an ein Werkzeug direkt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Doch tatsächlich ist die genaue Herkunft des Namens ein kleines Rätsel.

Einige Sprachwissenschaftler vermuten, dass sich die Bezeichnung weniger auf den geografischen Ursprung bezieht, sondern eher mit der traditionellen Lackierkunst Japans in Verbindung steht. Es wird angenommen, dass sich der Name von der Japan-Lack-Technik ableitet, die in der japanischen Kunsttradition einen hohen Stellenwert genießt.

Aufbau des Japanspachtels

Im Grunde handelt es sich um ein sehr simples Werkzeug, das lediglich aus einem Griff besteht, indem ein besonders flexibles Metallblatt eingespannt ist. Der stabile Griff besteht meist aus Holz oder Kunststoff.

Je nach Modell variiert die Breite des rechteckigen Metallblattes zwischen 4 und 15 Zentimetern. Dabei stehen je nach Anwendung und Vorliebe verschiedene Härtegrade zur Verfügung: von weich über mittelhart bis hart.

Allerdings gibt es auch besondere Varianten, bei denen man die Härte des Blattes einstellen kann. Ebenso gibt es Modelle, bei denen die Metallblätter bei Bedarf ausgetauscht werden können.

Und zuletzt sollten auch die Japanspachtel aus Kunststoff nicht unerwähnt bleiben. Diese werden für Malerarbeiten, Kunstprojekte oder sogar zum Backen verwendet.

Verwendung des Japanspachtels

Der Japanspachtel ist, wie Sie bereits gelesen haben, sehr vielseitig. Hauptsächlich kommt der Helfer allerdings in den Bereichen Spachteln und Verputzen zum Einsatz. Dank des flexiblen Metallblattes lässt sich die Spachtelmasse präzise und gleichmäßig verteilen, ohne unschöne Überschüsse zu hinterlassen.

Insbesondere vor dem Streichen oder Tapezieren ist es notwendig, kleinere Schäden oder Bohrlöcher zu verschließen. Mit dem Japanspachtel können solche Ausbesserungsarbeiten mit großer Genauigkeit durchgeführt werden. Behandelte Stellen gehen dann nahtlos in die gesamte Wandfläche über und sind damit perfekt für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet.

Die kompakte Größe des Japanspachtels eignet ihn ebenso gut für Detailarbeiten, wie dem Auftragen feiner Putzschichten oder Reparieren von Rissen in Wänden. Deshalb sollte der kleine Helfer in keiner gut sortierten Heimwerkerkiste fehlen.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen Spachtelmasse verwendet wird, die nur schwer vom Spachtel zu entfernen ist. In solchen Fällen sind Japanspachtel aus Kunststoff eine praktische Alternative. Diese sind nicht nur kostengünstig, sondern auch einfach zu handhaben und der Verlust schmerzt weniger im Portemonnaie.

Meistverkaufte Japanspachtel-Sets

Da die Anschaffungskosten sehr gering sind, empfiehlt sich gleich ein Komplett-Set, sodass man gleich mehrere Größen zur Auswahl hat.

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Pflegehinweise Japanspachtel

Wenn man mit der Arbeit fertig ist, sollte man sich etwas Zeit für die Pflege nehmen. Überschüssige Spachtelmasse oder Farbreste werden mit einem Tuch oder einer Bürste entfernt. Und falls die Masse schon getrocknet ist, kann ein kleiner Schaber hilfreich sein.

TIPP: Spachtel mit Holzgriff sollten besser nicht zu lange mit Wasser in Kontakt kommen, da sich das Holz verziehen könnte.

Aufbewahrt wird der Spachtel dann im Trockenen, das schützt vor Rost und sorgt für Langlebigkeit.

Gelernter Fußbodenleger (IHK), mit jahrelanger Erfahrung als Sanitär- und auch Vermessungstechniker. Dazu privater Bauherr mit eigenem Haus und Garten. Gründer und Chef-Redakteur von Heimwerkertricks.net