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Schraubzwinge

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Schraubzwinge
© Sonja Birkelbach - Fotolia.com

Eine Schraubzwinge gehört in jede Heimwerker-Werkstatt, denn sie dient zum Fixieren von Werkstücken. Dieses Werkzeug besteht aus einem beweglichen Spannarm und einem festen. Mit dem beweglichen Spannarm wird das zu bearbeitende Werkstück dann auf der Werkbank oder einer Tischplatte fixiert, damit es beim Bearbeiten nicht abrutscht.

Dazu wird eine Gewindespindel über einen Griff gedreht, um die Schraubzwinge fest anzuziehen. Die Schraubzwinge dient jedoch nicht nur zur Fixierung eines Werkstückes auf einer Werkbank. Sie kann auch in der Holzbearbeitung dazu eingesetzt werden, um zwei verleimte Holzstücke aneinander zu pressen, bis der Kleber getrocknet ist.

Die Schraubzwinge kommt hauptsächlich bei der Bearbeitung von Holz und Metall zum Einsatz. Holz darf man jedoch nicht zu fest einspannen, vor allem wenn es sich um weiches Sperrholz handelt. Dies könnte leicht Abdrücke auf dem Holz verursachen.

Auf dem Markt gibt es verschiedene Ausführungen von Schraubzwingen, die sich in erster Linie in ihrer Größe unterscheiden. Es gibt kleine Miniatur-Schraubzwingen, die vor allem für den Modellbau benötigt werden, um geklebte Teile aneinanderzupressen, bis der Kleber getrocknet ist. Wenn eine besonders schonende Bearbeitung notwendig ist, sollte man auf eine spezielle Ratschen- oder Ratschenspitzzwinge zurückgreifen.

Es werden auch Einhandzwingen angeboten, welche, wie der Name es schon andeutet, mit nur einer Hand betätigt werden können. Zusätzlich gibt es noch spezielle Gehrungszwingen oder so genannte Endloszwingen, bei denen der Benutzer die gewünschte Länge selbst bestimmen kann, da sie auf ein Rohr aufgeschraubt werden können.

Je nach Größe und Qualität der Schraubzwinge muss man mit einem Preis zwischen fünf und 30 Euro rechnen. Am besten lässt man sich im Baumarkt beraten, damit man auch die optimale Schraubzwinge für das gewünschte Einsatzgebiet findet.


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