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Sichere Weihnachtsbeleuchtung für innen und außen – so geht’s!

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Weihnachtsbeleuchtung sicher Tipps
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Weihnachtsbeleuchtung, ob drinnen oder draußen, zieht alle Blicke auf sich. Vergessen Sie aber nie den Sicherheitsaspekt! Entsprechende Tipps gibt es hier.

Was in Amerika schon lange Tradition ist, wird auch in Deutschland immer mehr Trend. Die Rede ist von bunt beleuchteten Vorgärten und Häusern – pünktlich zur Weihnachtszeit. Je mehr desto besser, heißt so mancher Orts die Devise – jedem so wie es ihm gefällt. Was allerdings nicht vom persönlichen Geschmack abhängt, ist die Sicherheit, die bei der Weihnachtsbeleuchtung bedacht werden muss. Nur eine klitzekleine Leichtsinnigkeit reicht aus und aus dem Weihnachtsfest wird ein Fiasko.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Kein direkter Sicherheitsaspekt, aber eine höfliche Geste ist es, wenn Sie vor der Installation der Außen-Weihnachtsbeleuchtung mit Ihren Nachbarn sprechen. Nicht jeder hat Interesse daran, stundenlang beleuchtet zu werden. Oftmals ist es von behördlicher Seite auch vorgeschrieben, ob, wie lange und wie hell eine Weihnachtsbeleuchtung sein darf. Erkundigen Sie sich vor Anbringen Ihrer Lichterdeko also beim zuständigen Gemeindeamt.

Sicherheit beginnt beim Kauf

Mich nerven die vielen kleinen „Zettelchen“ ja oftmals, aber sie müssen einfach sein – die Rede ist von den Prüfsiegeln, die sich an jeder Weihnachtsbeleuchtung befinden sollten. Fehlen das GS-Zeichen (steht für Geprüfte Sicherheit) oder das VDE-Prüfzeichen, rate ich dringend vom Kauf ab.

Außerdem muss das CE-Gütesiegel an der Weihnachtsbeleuchtung vorhanden sein. Nur so können Sie sicher sein, dass alle Sicherheitsanforderungen der EU-Niederspannungsrichtlinie eingehalten wurden.

Für Weihnachtsbeleuchtung die im Freien eingesetzt werden soll, sollte zusätzlich die Kennzeichnung IP4 oder höher vorhanden sein. Genaue Erläuterungen, was diese Schutzklasse zu bedeuten hat, gibt es auf lampen-kontor.de.

Tipp: Haben Sie bereits eine Weihnachtsbeleuchtung, kontrollieren Sie diese auf Schäden. Defekte Lämpchen oder Kabel sind potentielle Brandherde!

FI-Schutzschalter – ein Muss!

Die Garantie, dass Ihre Lichterkette oder anderweitige Weihnachtsbeleuchtung auf Dauer heil bleibt, kann Ihnen niemand geben. Damit es nicht zu einem Stromunfall kommt, muss ein FI-Schalter installiert sein (kann auch nachgerüstet werden). Kommt es doch einmal zu einem Fehler in Ihrer elektrischen Anlage, unterbricht der FI-Schalter sofort die Stromzufuhr und Sie sind auf der sicheren Seite.

Besonderheiten bei Lichterketten für außen

Der Weihnachtsbeleuchtung im Außenbereich gebührt nochmal eine besondere Aufmerksamkeit. Diese Lichterketten und Co. sind über lange Zeit den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Damit durch Regen oder Schnee kein Stromunfall passiert, achten Sie auf folgendes:

  • Dreieckssymbol mit Regentropfen (Spritzwassergeschützt)
  • Quadratsymbol mit Regentropfen (regenwassergeschützt)
  • Kennzeichnung Schutzklasse IP144 (witterungsbeständig bei Schnee und Regen)

Sicherheit mit Energiesparfunktion

Je mehr Lichterketten Sie anbringen, desto teurer wird es – denn Weihnachtsbeleuchtung frisst Strom. Damit Ihr Lichterglanz keinen Schreck bei der nächsten Abrechnung verursacht, rate ich dringend, Weihnachtsbeleuchtung mit LED Lampen zu benutzen. Die energiesparenden Lampen halten nicht nur 50 Mal länger als eine Glühbirne, sie leuchten auch 6 mal stärker und lassen in einem Zeitraum von 10 Jahren Stromersparnisse von fast 200 Euro zu, wie im Ratgeber auf idealo.de nachzulesen ist. Wer clever ist, wechselt aber nicht erst zu Weihnachten auf LED, sondern rüstet seinen kompletten Lampenbestand um bzw. nach.

Rauchmelder – die stillen Überwacher

Auch hier gilt, nicht erst zur Weihnachtszeit an diese Sicherheitsmaßnahme denken! Rauchmelder sind zwar nicht in jedem Bundesland Pflicht, sollten aber im eigenen Interesse installiert sein. Natürlich ist die Gefahr eines Brandes in der Advents- und Weihnachtszeit besonders hoch, da hier mehr Kerzen als sonst angezündet werden. Im Idealfall sind in jedem Raum Rauchmelder installiert – auch in der Küche!

Viele Menschen lassen den Brandmelder dort weg, weil Sie wegen hoher Dampfentwicklung häufige Fehlalarme fürchten. Mit speziellen Zweikammer-Rauchmeldern wirken Sie dem entgegen, denn diese Rauchmelder unterscheiden zwischen normalem Wasserdampf aus dem Kochtopf und „echtem“ Feuer. Woran Sie wirkliche Qualitätsprodukte erkennen, erfahren Sie in der Übersicht auf braun-baiersbronn.de.