Start Tipps & Tricks Gartenpflege im Sommer – Tipps zu Bewässerung, Blütenbildung und Sonnenschutz

Gartenpflege im Sommer – Tipps zu Bewässerung, Blütenbildung und Sonnenschutz

Opa und Enkel gießen Blumen
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Sommerzeit ist Gartenzeit. Allerdings werden die Sommer immer heißer und trockener. Bei heißen Temperaturen will der Außenbereich daher besonders gut gepflegt werden.

Bei der Gartenpflege spielt nicht nur die richtige Rasenpflege eine große Rolle, sondern auch die richtige Bewässerung. Die passende Dekoration und Einrichtung Ihres Außenbereichs gehört natürlich ebenfalls mit dazu. Immerhin wollen Sie sich doch bei den herrlichen Temperaturen draußen sicherlich eine Oase der Entspannung einrichten. Wir haben an dieser Stelle die besten Gartenpflegetipps für Sie zusammengestellt, damit Sie den Sommer so richtig genießen können.

Das ist wichtig bei der Gartenpflege im Sommer

Tipp 1 – Sorgen Sie für genügend Schatten:

Sonnenschirm im Garten
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Die Sonne knallt und zu einem gewissen Grad sind die Pflanzen darüber erfreut. Wenn die Sonne jedoch sehr lange zu heiß scheint, was gerade im Sommer der Fall ist, kann das mitunter großen Schaden bei Ihren Pflanzen anrichten. Versuchen Sie deshalb einen Sonnenschutz einzurichten, der gerade so viel Sonne durchlässt, dass sich Ihre Pflanzen wohlfühlen. Bestens geeignet sind dafür z.B. Sonnenschirme, Sonnensegel, Pergola oder Markisen.

Einziger Minuspunkt: Sonnenschirm, Sonnensegel und Co. bieten nicht unbedingt einen Rundumschutz, weil sie beispielsweise bei starkem Wind abgebaut werden müssen. Zusätzlich sollten Sie deshalb noch weitere Maßnahmen für den Sonnenschutz ergreifen. Hecken und Sichtschutzzäune könnten zum Beispiel je nach Ausrichtung für bestimmte Tageszeiten einen geeigneten Sonnenschutz für Ihre Pflanzen bieten. Ein Zaun mit Sichtschutz schützt also nicht nur vor den Blicken der Nachbarn und Passanten, sondern kann Ihre Pflanzen und Ihr Gemüse vor der Mittagssonne bewahren.

Tipp 2 – Bewässerung der Pflanzen:

Garten Rasensprenger
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Neben einem guten Sonnenschutz ist natürlich gerade im Sommer die Bewässerung der Pflanzen besonders wichtig. Allerdings sollte der Boden gleichzeitig nie zu nass sein. Zu viel Nässe kann beispielsweise dem Rasen schaden. Außerdem zieht der feuchte Boden Schnecken an und bietet Moos und Pilzen einen guten Nährboden. Ist der Boden jedoch zu trocken, kann das Wasser nicht zu den Wurzeln durchdringen. Die richtige Dosis ist also wichtig.

Gerade im Sommer sollten die Pflanzen eher am Morgen gegossen werden. Denn wenn es kühler ist, kann das Wasser besser in den Boden eindringen. Beim Gießen in der Mittagssonne könnte die Flüssigkeit hingegen viel zu schnell verdunsten oder aber die Blätter der Pflanzen könnten regelrecht verbrennen. Deshalb sollten Sie das Wasser auch nie auf die Blätter gießen.

Zusatztipp:
Bei wenig Zeit oder Abwesenheit, beispielsweise am Wochenende oder im Urlaub, sollten Sie am besten eine Art Bewässerungssystem für Ihre Pflanzen einrichten, das sich automatisch um das Gießen kümmert. Eine Zeitschaltuhr und ein Sprenger bzw. Tropfschläuche können hier z.B. weiterhelfen.

Tipp 3 – Pflanzenerde regelmäßig lockern:

Harke
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Damit das Wasser besser in die Erde eindringen kann, sollten Sie die Erde gerade im Sommer regelmäßig auflockern. Der Boden trocknet auf diese Weise nicht so schnell aus, was es dem Wasser leichter macht die Wurzeln der Pflanzen zu erreichen.

Ein weiterer positiver Effekt: beim regelmäßigen Auflockern des Bodens hat es Unkraut schwerer Wurzeln zu bilden. Allerdings ist beim Lockern Vorsicht geboten, denn die Wurzeln der eigentlichen Pflanzen sollten auf keinen Fall verletzt werden.

Tipp 4 – die richtige Pflanzenpflege:

Dünger
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❍ Pflanzen düngen:

Eine regelmäßige Pflege der Pflanzen gehört ebenfalls zum Sommerprogramm im Garten. Es beginnt mit dem regelmäßigen Düngen. So bekommen die Pflanzen alle wichtigen Nährstoffe, die sie benötigen. Das geht beispielsweise mit Kompost.

Für gewöhnlich brauchen Topfpflanzen mehr Dünger als Pflanzen, die sich in einem Beet befinden. Der Grund: sie haben kürzere Wurzeln. Hier können Sie beispielsweise zu Flüssigdünger greifen, den Sie dem Wasser beimischen.

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❍ Blütenbildung anregen:

Welke Blüten und abgestorbene oder vertrocknete Blätter sollten Sie zudem immer entfernen. So kann die Pflanze optimal neue Energie tanken, um wieder Blüten bilden zu können. Die abgestorbenen oder vertrockneten Blüten dazu einfach am Anfang des Triebes abschneiden. Wie Sie Ihre Pflanzen pflegen, hängt am Ende jedoch von der Pflanze selbst ab.

Tipp 5 – Regelmäßige Rasenpflege:

Frau mäht Rasen
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❍ Rasen wässern:

Neben den Pflanzen spielt natürlich auch die richtige Rasenpflege in Ihrem Garten eine große Rolle. Im Sommer kommt es vor allem auf eine gründliche Bewässerung an. Am besten wird direkt gewässert, wenn Sie bemerken, dass die Grashalme schlapp wirken und herunterhängen. Grundsätzlich können Sie sich jedoch nach einer Faustregel richten, die besagt, dass der Rasen etwa alle vier bis sieben Tage mit rund 15 Litern Wasser pro Quadratmeter bewässert werden sollte.

❍ Rasen mähen:

Das erste Mähen hat das Gras bereits im Frühjahr hinter sich. Aber auch im Sommer ist das Mähen besonders wichtig. Spätestens bei einer Länge von etwa sechs Zentimetern sollte er wieder gekürzt werden.

Falls Sie im Sommerurlaub waren und die Halme etwas länger geworden sind, sollten Sie diese nicht auf einmal kürzen, sondern schrittweise auf die gewünschte Länge trimmen.

❍ Rasen düngen:

Im Juni und Juli sollte der Rasen zudem erneut gedüngt werden. Mit einem organischen Rasendünger machen Sie dabei nichts verkehrt. Dieser hat eine Langzeitwirkung und reichern den Boden mit Humus an. Ein Streuwagen hilft zudem den Dünger gleichmäßig auf dem Rasen zu verteilen.

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Nicht vergessen: Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre

Loungemöbel im Garten
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Damit Sie sich richtig wohl in Ihrem Garten fühlen, sollten Sie jedoch nicht nur die Pflanzen und den Rasen in Schuss halten, sondern sich auch selbst eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Richten Sie sich beispielsweise einen Bereich ein mit einer Liege oder Loungemöbeln, um sich zu entspannen. Je nach Möglichkeit können Sie zusätzlich eine Hängematte aufbauen. Diese können Sie übrigens sogar ganz einfach selber machen. Eine Anleitung dazu finden Sie unter praxistipps.focus.de.

Dekorationen, wie Lampions oder Lichterketten, sorgen zudem nicht nur für ein schönes Aussehen, sondern können Ihren Garten am Abend auch in ein stimmungsvolles Licht tauchen. Kissen, Outdoor-Teppiche, gemütliche Decken und eine Feuerstelle für das obligatorische Lagerfeuer runden das ganze Bild optimal ab. Besonders schön für den Garten sind auch Windlichter. Das Tolle: auch diese können Sie ganz einfach und sogar mit Kindern selber machen. Ein paar kreative Ideen dazu finden Sie z.B. unter freshideen.com.