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Einbauküchengeräte austauschen – So einfach geht’s

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Einbauküchengeräte austauschen - So geht's
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Naturgemäß ist ein elektrisches Küchengerät einem schnelleren Verschleiß ausgesetzt, als die reinen Möbelstücke. Dementsprechend müssen diese durchschnittlich nach einem Jahrzehnt Gebrauch ausgetauscht werden.

In den meisten Fällen handelt es sich um den Wechsel von Kühlschrank, Spülmaschine, Herd, Kochfeld und Mikrowelle. Als echter Heimwerker müssen Sie sich hier keinen Monteur kommen lassen. Das schaffen Sie auch allein.

Dekorblende bei Elektrogeräten

Einige Küchengeräte können problemlos ausgetauscht werden, da sie lediglich einer Steckdosenfunktion unterliegen. Hierzu zählen der Kühlschrank und die Mikrowelle. Allerdings müssen auch die Dekorblenden ummontiert werden, damit sich das neue Küchengerät optimal dem bestehenden Küchendesign anpasst. Deshalb ist bereits beim Einkauf darauf zu achten, dass die Küchengeräte in Größe und Form kompatibel sind. Die Dekorblende wird dann mittels Schrauben vom Altgerät abmontiert und gegengleich am Neugerät wieder angebracht.

Wasseranschluss

Andere Küchengeräte wiederum unterliegen einem Wasseranschluss, wie die Spülmaschine, einem Elektroanschluss, wie das Kochfeld und einem Starkstromanschluss, wie der Herd. Dem zu Folge muss hier etwas Fachkenntnis beim Handwerker vorhanden sein, um einen Austausch problemlos vornehmen zu können.

Bei der Spülmaschine beispielsweise muss zuerst der Wasserzulauf abgesperrt und anschließend der Wasserstand gesenkt werden. Dann kann die alte Spülmaschine abmontiert und die neue Spülmaschine in gleicher Vorgehensweise eingebaut werden. Normalerweise empfiehlt es sich, beim Austausch des Gerätes auch die alten Wasserschläuche aufgrund von Kalkablagerungen zu wechseln.

Elektroanschlüsse

Bei den Küchengeräten mit Elektroanschlüssen muss vorab die Stromzufuhr unterbrochen werden. Idealerweise, in dem der FI-Schalter aus Sicherheitsgründen ausgeschalten wird. Anschließend folgt die Demontage der Elektrogeräte von den Stromkabeln. Vorsorglich sollten die Kabel mit einem zweipoligen Spannmessgerät (hier günstig erhältlich) auf Spannfreiheit nachgemessen werden.

In der Regel bestehen die Anschlüsse aus einem Erdungskabel in gelb-grün, einer Nulleiter in blau sowie den Phasenkabeln in braun und schwarz. Entsprechend der jeweiligen Betriebsanleitungen sollten die Elektroanschlüsse hierzu erfolgen. Beim Anschluss eines Starkstromkabels sollte bei nicht völlig zureichenden Kenntnissen auf jeden Fall ein Elektrofachmann ins Haus geholt werden. Schon allein auch aus Garantiegründen, die bei unsachgemäßem Anschluss erlischen.

➽ Wichtig: Elektrogeräte müssen umweltgerecht entsorgt werden. Bringen Sie deshalb die ausgetauschten Geräte zu einem Wertstoffdepot. Oder verhandeln Sie beim Kauf eines Neugerätes um die kostenfreie Entsorgung des Altgerätes.