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Siphon: So verhindert die Vorrichtung die Entstehung von unangenehmen Gerüchen

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Siphon: So verhindert die Vorrichtung die Entstehung von unangenehmen Gerüchen
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Wer sich nicht mit der Materie auskennt, der wird sich sicherlich fragen, warum der Siphon einen Bogen hat. Ganz einfach: damit keine unangenehmen Gerüche entstehen.

Zwingend vorgeschrieben sind im Haus Geruchsverschlüsse an allen Ablaufstellen. Das im Siphon-Bogen mindestens 50 mm hoch stehende Sperrwasser verhindert, dass übel riechende Gase aus der Kanalisation ins Haus gelangen.

Kunststoff-Siphons sind besonders einfach zu montieren

Besonders leicht ohne Zange zu montieren sind Kunststoff-Siphons. Am Ablaufventil werden sie mit der Hand festgeschraubt. Der Durchmesser des Kunststoff-Siphons richtet sich stets nach dem Innendurchmesser des Ablaufventils. Bei Ausgüssen, Spülmaschinen und Spülen (Durchmesser Abläufe 35 mm) beträgt er 40 mm, bei Dusch- und Badewannen (Durchmesser Abläufe 30 mm) 40 mm und bei Waschbecken (Durchmesser Abläufe 30 mm) 30 mm.

Der Einlaufstutzen (hier gibt es spezielle Formteile) sitzt stets oberhalb des U-Bogens, wenn eine Spül- oder Waschmaschine beispielsweise an den Ablauf einer Spüle angeschlossen werden soll. Sie sollten darauf achten, dass Sie den Abwasserschlauch über dem Niveau des höchsten Schmutzwasserstandes im Siphon verlegen. Und zwar deshalb, damit Sie ein Rücksaugen des Schmutzwasser ausschließen können. WCs haben übrigens einen im Becken eingeformten Geruchsverschluss. Dieser funktioniert allerdings nur, wenn der Wasserspiegel mindestens 10 cm höher liegt als der Rohrabzweig zum Fallrohr.