Porenbeton verputzen

Unabdingbar beim Verputzen: Die Kelle zum Anwerfen des Mörtels, die Kartätsche zum großflächigen Abziehen, die Traufel zum Aufziehen und ein Reibebrett zum Glätten des Putzes. Speziell für stark saugende Porenbeton-Untergründe gibt es einen leicht zu verarbeitenden Gipsputz, bei dem Auftragsstärken von ca. 2-4 mm ausreichen.

Wegen der geringen Putzdicke müssen zunächst alle kleinen Unebenheiten, vor allem Kleberreste an den Fugen, von der Wand gerieben werden. Außenkanten überdeckt man mit Putz-Eckschienen, die lot- und fluchtgerecht jeweils an drei Punkten mit Gipsputz am rohen Mauerwerk befestigt werden. An Türen und Fenstern verwendet der Profi meist Putzleisten aus Holz. Passende dünne Leisten werden lotrecht so in der Laibung fixiert, dass ihre lange Kante die Putzstärke vorgibt. Danach kann's losgehen.

Der nach Herstellerangabe angerührte Gipsputz wird mit einer breiten Glättkelle von unten nach oben in dünner Schichtstärke auf die Wand gezogen. Dabei zieht man die Glättkelle halbkreisförmig in verschiedenen Richtungen über den Putz. Spalten oder Mauerrisse überbrückt man mit Armierungsgewebe, das in den frischen Putz eingelegt und dann nochmals überspachtelt wird. Wenn der Putz etwas angezogen hat, wird er unter leichtem Nachnässen mit dem Schwammbrett abgerieben und noch einmal mit der Kelle geglättet.

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