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Anforderungen an Dämmstoffe für den Hausbau

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Anforderungen an Dämmstoffe für den Hausbau
© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Bevor Sie sich für einen Dämmstoff entscheiden, müssen Sie deren Beschaffenheit kennen. Besonders geachtet werden muss dabei, auf die Brennbarkeit des Materials.

Man sollte nur genormte oder bauaufsichtlich zugelassene Dämmstoffe wählen. Das Überwachungszeichen in Form eines großen „Ü“ auf der Verpackung gewährleistet eine gleich bleibende Produktqualität und die Erfüllung der Mindestanforderungen der DIN.

Leichte Erkennbarkeit der einzelnen Dämmstoffe

Die Eignung eines Dämmstoffes für bestimmte Anwendungsbereiche wird durch Typkurzzeichen angegeben. Der Code „Faserdämmstoff DIN 18165-MinP-W-035-A2-80“ z.B. bezeichnet einen der DIN 18165 entsprechenden mineralischen Faserdämmstoffe in Plattenform (P) des Anwendungstyps W, Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035, Baustoffklasse A2, in der Nenndicke von 80 mm.

Einteilung nach Brandverhalten

Die Baustoffklassen teilen die Materialien nach ihrem Brandverhalten ein: In der Klasse A1/A2 findet man die „nichtbrennbaren“ Baustoffe, in B1 die „schwer entflammbaren“ und in B2 die „normal entflammbaren“.