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Vorschlaghammer

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Vorschlaghammer
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Der Vorschlaghammer gehört zu den gängigeren Formen des Hammers. Der Vorschlaghammer kann bereits auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken, denn er wurde bereits im Römischen Reich eingesetzt, um Steine zu gewinnen und anschließend zu bearbeiten. Bereits zum damaligen Zeitpunkt war der Hammerkopf aus Eisen und hatte auch eine ähnliche Form wie heute. Die Bahn, also das flache Ende des Hammerkopfes, ist beim Vorschlaghammer quadratisch, die Finne ist abgerundet.

Besondere Formen des Vorschlaghammers sind der Kreuzschlaghammer und der Setzhammer. Neben dem Einsatz im Steinbruch wird der Vorschlaghammer auch beim Schmieden verwendet. Der Schmied kann dabei wahlweise mit der Finne oder mit der Bahn schlagen, abhängig davon, in welche Richtung das glühende Material verdrängt werden soll.

Auch im Baugewerbe kommt der Vorschlaghammer häufig zum Einsatz, vor allem bei kleineren Abbrucharbeiten. Der Kopf des Vorschlaghammers hat ein Gewicht zwischen fünf und 15 Kilogramm, die Länge des Stieles liegt zwischen 60 und 120 Zentimetern. Aufgrund seines Gewichtes und des langen Stieles hat der Vorschlaghammer eine enorme Schlagkraft. Der Stiel ist in der Regel aus Holz gefertigt, man verwendet dafür die besonders starken Holzsorten Esche oder Hickory. Einige Modelle haben jedoch auch einen Griff aus hochwertigem Fiberglas.

Es gibt auch spezielle Vorschlaghammer mit einem Stahlkopf, welcher mit Kunststoff beschlagen ist. Diese Variante kommt dann zum Beispiel beim Zaunbau zum Einsatz, denn beim Eintreiben des Holzes in den Boden wird dieses nicht beschädigt. Einen einfachen Vorschlaghammer erhält man bereits für etwa 15 Euro, die schwereren Modelle sind etwas teurer.


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