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Putzarbeiten in der Praxis

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Strukturputz in der Praxis
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Um eine Wand zu verputzen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für Heimwerker eignet sich die Variante im Eimer. Im Außenbereich wird meist Strukturputz verwendet.

Sollen die Innenwände des Hauses tapeziert oder gestrichen werden, muss der Putz – meist ein Gipsputz – möglichst glatt und eben sein. Er wird mit dem Glätter aufgespachtelt, abgezogen und zum Schluss mit einem angefeuchteten Schwammbrett abgerieben. Außenputze werden – auch wenn sie glatt abgerieben werden sollen – immer in zwei Lagen aufgebracht.

Welcher Putz ist geeignet?

Als strukturierbare Oberputze für innen und außen eignen sich mineralische und Kunstharzputze gleichermaßen. Es gibt sie als fertige Trockenmischungen (mineralische Putze) oder gebrauchsfertig im Eimer (Kunstharzputze). Sie enthalten meist Zuschlagkörner in unterschiedlichen Größen, etwa zwischen 2 und 5 mm. Nach dem Aufspachteln zieht man sie mit steil gestelltem Glätter auf Korngröße ab. Durch gleichmäßiges Abreiben mit dem Kunststoffreibebrett (kreisförmig oder gerade) erhält die Putzoberfläche ihre dekorative Struktur.

Wenn Sie einen Oberputz nach eigenen Vorstellungen strukturieren möchten, sollte der Putzauftrag immer etwas dicker als die Korngröße sein. Es gibt dafür aber auch die so genannten Roll- oder Strukturputze ohne gröbere Zuschlagstoffe.