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Schraubstock

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Schraubstock
© Leonardo Franko - Fotolia.com

Jede gute Heimwerker-Werkstatt sollte unbedingt mit einem Schraubstock ausgestattet sein. Ein Schraubstock ist dazu da, um Werkstücke zu fixieren, damit man sie besser bearbeiten kann. Für einen optimalen Halt, wird der Schraubstock aus massivem Stahl oder Gusseisen an einer Werkbank oder einem Tisch befestigt, damit er sich während der Arbeit nicht verschieben kann.

Das zu bearbeitende Werkstück wird zwischen zwei Backen aus Metall eingespannt. Eine der Backen ist unbeweglich, während man die andere mit Hilfe einer Drehkurbel und einer Spindel bewegen kann. Auf diese Weise kann das Werkstück fest in den Schraubstock eingespannt werden, damit es sich während der Bearbeitung nicht löst.

Wenn man weiches Holz in den Schraubstock einspannt, darf man die Metallbacken jedoch nicht zu fest zusammendrücken, da ansonsten Abdrücke auf der Oberfläche entstehen oder das Brett sogar brechen könnte. Das gleiche gilt für empfindliche Materialien wie Plexiglas. Abdrücke entstehen dadurch, dass die Flächen der Backen in der Regel geriffelt sind, damit sie griffiger sind. Um Abdrücke zu vermeiden, werden einige Modelle bereits mit speziellen Schutzüberzügen aus Kunststoff oder glattem Metall ausgeliefert.

Sehr teure und hochwertige Modelle lassen sich sogar um 360 Grad drehen, was das Arbeiten natürlich enorm erleichtert. Wenn das Werkstück eingespannt ist, kann man es zum Beispiel sägen, bohren, feilen, hämmern oder verformen. Schraubstöcke gehören nicht gerade zu den billigen Werkzeugen, doch haben sie eine lange Haltbarkeit, so dass es sich in der Regel um eine einmalige Anschaffung handelt.

Der Preis hängt natürlich in erster Linie von der Größe des Schraubstockes ab. Einfache Modelle, für eher geringere Belastungen, kann man für ungefähr 30 Euro erstehen. Wenn man schwerere Werkstücke bearbeiten möchte, muss man wesentlich mehr ausgeben, damit die Qualität auch stimmt.


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