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Lötkolben

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Lötkolben
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Der Lötkolben ist in sehr vielen Hobby-Werkstätten zu finden. Meistens wird er elektrisch betrieben, es gibt jedoch auch einige Modelle, die mittels Gas beheizt werden. Mit dem Lötkolben lassen sich Metallteile miteinander verbinden.

Dazu werden die Metallteile zuerst erhitzt, bevor man einen Lötdraht schmilzt, um diesen dann als Verbindungsmaterial zu verwenden. Wenn dieses Material dann abkühlt, wird es fest und hält die Metallstücke zuverlässig zusammen.

Bei den elektrischen Lötkolben wird die austauschbare Spitze entweder innen oder außen erhitzt. Einige Modelle verfügen über eine Temperaturregelung, so dass immer mit der optimalen Temperatur gearbeitet wird und es nicht zu einer Überhitzung kommen kann. Das Herzstück der Lötspitze ist in der Regel aus Kupfer, da dieses Metall die Wärme sehr gut leitet. Damit dieses Kupfer sich mit der Zeit nicht auswäscht, wird die Lötspitze meistens noch mit Nickel überzogen.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich vor allem in ihrer Leistung. Es gibt einfache Ausführungen mit einer Leistung von gerade mal sechs Watt, aber auch Geräte mit sehr hoher Leistung. Das passende Gerät muss ganz nach dem gewünschten Einsatzgebiet ausgewählt werden. Sehr kleine Miniatur-Lötkolben werden auch als Lötnadeln bezeichnen und haben eine Leistung von nur fünf bis zehn Watt.

Auch die Lötspitzen sind nicht alle gleich, sondern unterscheiden sich in ihrer Form. Es gibt kegelförmige, zylindrische, angeschrägte, breite, flache, gerade oder abgewinkelte Ausführungen, wobei die kegelförmige Variante am weitesten verbreitet ist.

Manchmal erhält man Lötkolben auch in Verbindung mit einer kompletten Lötstation. Der Lötkolben ist vor allem bei Bastlern zu finden, die mit Elektronikteilen hantieren. In erster Linie wird der Lötkolben dann für Reparaturen eingesetzt. Einfache Lötkolben sind bereits für rund 10 Euro erhältich, während leistungsstarke Geräte wesentlich teurer sein können.


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