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Laubsäge

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Laubsäge
© B. Wylezich - Fotolia.com

Die Laubsäge ist eine sehr feine Säge, die vor allem für Laubsägearbeiten verwendet wird. Dabei werden vor allem dünne Holzplatten, vor allem aus Sperrholz, bearbeitet. Der große Vorteil der Laubsäge besteht darin, dass man auch um die Kurve sägen kann. Aus diesen Grund besteht die Laubsäge aus einem Griff, an dem ein U-förmiger Bügel befestigt ist.

So wird eine Laubsäge benutzt:

An den beiden Enden des Bügels befinden sich kleine Schrauben, in welche das Sägeblatt eingespannt wird. Beim Einspannen muss stets darauf geachtet werden, dass die steile Seite der Zähne zum Griff hin zeigen. Das Werkstück wird dann an eine Tischkante gelegt und mit der freien Hand festgehalten. Beim Sägen sollte der Bügel der Laubsäge vom Tisch weg zeigen, das Werkstück wird dann in die jeweilige Richtung gedreht. Beim Sägen wird die Laubsäge auf und ab bewegt. Wenn ein Sägen von außen nicht möglich ist, kann ein Loch in das Werkstück gebohrt und das Sägeblatt anschließend eingefädelt werden.

Mit der Laubsäge kann man vor allem Holzstücke mit einer Stärke von bis zu sechs Millimetern problemlos bearbeiten, bei dickeren Platten ist das Sägen doch sehr mühsam. Es gibt für die Laubsägen verschiedene Sägeblätter, so dass man auch Plexiglas oder dünne Bleche bearbeiten kann.

Übrigens:

Laubsägen gibt es bereits sehr lange, sie wurden im 16. Jahrhundert in Italien erfunden. Die so genannte Dekupiersäge ist die elektrische Alternative zur Laubsäge. Laubsägen sind nicht teuer und können auch schon von Kindern für Laubsägearbeiten verwendet werden.

Tipps und Tricks zum Umgang mit einer Laubsäge


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