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Japanspachtel

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Japanspachtel
© benjaminnolte - Fotolia.com

Der Japanspachtel wird auch häufig als Flächenspachtel bezeichnet und dient in erster Linie zum Auftragen von Spachtelmasse. Im Grunde handelt es sich um ein sehr simples Werkzeug, das lediglich aus einem besonders flexiblen Metallblatt und einem schmalen Griff besteht. Als Grifffläche dient eine einfache Kunststoffummantelung auf einer der Seiten.

Das Metallblatt aus Stahl hat eine rechteckige Form und eine Breite zwischen etwa vier und 15 Zentimetern. Es gibt auch besondere Modelle, bei denen man die Härte des Blattes einstellen kann, oder bei denen sich die Metallblätter sogar bei Bedarf auswechseln lassen. Ansonsten unterscheiden sich die Modelle neben ihrer Größe auch in der Härte des Metallblattes. Hier unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Härtegraden: weich, mittelhart und hart.

Der Japanspachtel eignet sich ganz hervorragend dazu, um Löcher mit Spachtelmasse zu füllen. Mit dem flexiblen Blech lässt sich die Masse anschließend glatt verstreichen, damit keine Unebenheiten entstehen. So kann man zum Beispiel Bohrlöcher vor dem Streichen oder Tapezieren auffüllen. Es gibt auch sehr günstige Japanspachtel komplett aus Kunststoff, die sich zum einmaligen Einsatz eignen. Das kann sehr hilfreich sein, da sich einige Spachtelmassen nur sehr schwer wieder vom Spachtel entfernen lassen.

Da die Spachtel sehr klein sind, kann man sie nur zur Bearbeitung von recht kleinen Flächen verwenden. Sie eignen sich auch sehr gut zum Auftragen von Putzen auf Wände und zum Ausbessern von Rissen. Ein Japanspachtel gehört zur Grundausstattung einer Hobby-Werkstatt, da er sehr vielseitig einsetzbar ist.

Dabei sind die Anschaffungskosten sehr gering, da man dieses Werkzeug für wenige Euro kaufen kann. Oftmals erhält man dieses Werkzeug auch in einem kompletten Set, so dass man gleich mehrere Größen zur Auswahl hat.


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