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Fliesen legen: Das Werkzeug benötigen Sie

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Fliesen legen: Das Werkzeug benötigen Sie
© Fontanis - Fotolia.com

Um ein optimales Fliesenbild zu bekommen, ist eine Grundausstattung an Werkzeug nicht zu vermeiden. Was alles dazugehört, erfahren Sie hier.

Heimwerkern macht nur richtig Spaß, wenn man auch das passende Werkzeug für die Arbeiten hat. So ist das auch beim Fliesen legen. Ohne Zahnkelle, Mörtel & Co wird das Ergebnis schließlich nur halb so schön und vor allem nur halb solange haltbar.

➔ Das benötigen Sie an Werkzeug:
Bevor Sie sich ans eigentliche Fliesenlegen machen, müssen Sie den Klebemörtel anrühren. Es sei denn, Sie haben sich für einen gebrauchsfertigen Dispersionskleber entschieden. Meistens reicht ein 60-l-Mörtelkübel oder ein großer Eimer zum Anmischen des Fliesenklebers. Versehen Sie dann eine mindestens 600 W starke Bohrmaschine mit einem Rührquirl und verrühren Sie die pulvrige Trockenmischung mit der angegebenen Menge Wasser.

Der Kleber wird auf dem Untergrund zunächst grob verteilt, dafür geben Sie ihn mit der Mauerkelle auf eine Glättkelle. Um eine gleichmäßige Schichtstärke zu erreichen, kämmt man den Kleber mit einer Zahnspachtel oder einer Zahnkelle anschließend durch. Dabei entstehen gleichmäßig dicke Kleberwülste, die beim Andrücken der Fliese zu einer gleichmäßig dicken Kleberschicht komprimiert werden.

Die Zahnung bzw. die Wahl der Zahnkelle ist abhängig von der Fliesengröße sowie der Profilstärke auf der Fliesenrückseite. Für Mosaikfliesen ist eine Zahnung von 3 mm Breite nötig. Bei Fliesen bis zu einer Kantenlänge von 10 cm wird eine 4 mm Zahnung empfohlen. Die gängigste Zahnung beträgt 6 mm Breite, diese ist für Kantenlängen zwischen 10 und 20 cm.

Kurz zusammengefasst:

  • 60 Liter Mörtelkübel oder großer Eimer
  • Bohrmaschine
  • Rührquirl
  • Mauerkelle
  • Glättkelle
  • Zahnspachtel oder Zahnkelle

» Hinweis:
Die Werkzeuge müssen nach der Arbeit sofort gründlich gereinigt werden, da moderne Fliesenkleber auch auf dem Metall der Werkzeuge und auf Mischgefäßen extrem gut haften. Ist der Kleber erst einmal hart geworden, bekommt man ihn nur noch unter erheblicher Anstrengung von den Oberflächen.

Dieser Artikel ist aus der Reihe „Fliesen: Material- und Werkzeugkunde“