Aufteilen der Wohnfläche
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Leichtbauwände als Raumteiler
Das bereits vorgestellte Metallständerwerksystem zur Beplankung von Dachschrägen eignet sich auch hervorragend zum Errichten von Trennwänden. Will man ein Dachgeschoss nicht nur als zusätzlichen Raum, sondern als Wohneinheit nutzen, lässt sich ein Aufteilen der Gesamtfläche nicht vermeiden. Zumindest muss meist ein Badezimmer vom restlichen Wohnraum abgetrennt werden.
Zuerst wird die Metallkonstruktion aus U-und C-Profilen aufgebaut. Dann wird Dämmmaterial eingefüllt. Die Mineralwolle übernimmt innerhalb der nichttragenden Trennwände nicht wie bei den Außenwänden die Funktion der Wärmeisolierung, sondern sie dient der Schalldämmung. Zum Schluss kann die Konstruktion beidseitig mit Gipskartonplatten beplankt werden. Innerhalb von Trennwänden lassen sich auch Kabel oder Wasserleitungen verlegen. Für diesen Zweck vorgefertigte Metallprofile erleichtern die Leitungsführung.
Um eine zusätzliche Schalldämmung zu erreichen, können Sie die Wände auch doppellagig beplanken. Um zu verhindern, dass sich der Schall von der Trennwand aus auf angrenzende Bauteile überträgt, kann ein Dichtband verwendet werden. Man klebt es vor dem Aufbau des Metallständerwerks von außen auf diejenigen Profile, die die Umrahmung der Wand bilden sollen. Die Montage beginnt damit, dass man den Verlauf der Trennwand auf dem Boden aufzeichnet. Bei langen Fluchten ist eine Schlagschnur das ideale Hilfsmittel. Auf die Wände und Decken übertragen Sie die Position mit Hilfe von Wasserwaage und Senklot.
Trennwandkonstruktion
Bis zu vier Metern Wandlänge können Sie so genannte Riegelkonstruktionen verwenden, die aus waagerecht übereinander montierten Metallprofilen bestehen. Eine senkrechte Metallständerwand, die mit 25 mm dicken Massivbauplatten beplankt wird. Empfehlenswert bei kurzen Wänden und Wandhöhen über 3 m. Diese Metallständerwand erhält eine zweitägige Beplankung durch 12,5 mm dicke Gipsplatten. Die Doppellage sorgt für einen erhöhten Schallschutz.
Montageschritte
Ein großer Dachgeschossraum soll durch eine Metallständerwand unterteilt werden. Leiter, Metallprofile, Dichtband und Gipsplatten stehen schon bereit. Das Dichtband wird auf die Außenseiten der Metallprofile aufgeklebt. Es dient der schalltechnischen Entkopplung der Profile von angrenzenden Bauteilen. Die Profile, die den Rahmen bilden, sind bereits montiert. Im nächsten Schritt werden die senkrechten CW-Profile in die umlaufenden UW-Profile eingesetzt. Die Metall-Konstruktion wurde mit Dämmmaterial gefüllt. Nun kann die Trennwand von beiden Seiten mit Gipsplatten verkleidet werden. In die Öffnung lässt sich jedes handelsübliche Futter einsetzen. Ein Tipp: Wählen Sie Schnellbauzargen, die es passend zum Profilsystem gibt.
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